Auf ein Neues

Nun sind die Feiertage endgültig vorbei. Es war eine gute Zeit – das Haus war voll mit Familienmitgliedern, wir haben uns abgewechselt mit dem Kochen, was zu einem sehr vielseitigen Speiseplan geführt hat, wir haben den Wecker abgestellt und uns füreinander Zeit genommen. Deshalb habe ich bisher nicht an den angebotenen Link-Partys teilgenommen. Aber es ist doch etwas entstanden in diesen Wochen (schließlich ist das Nähen für mich ein entspannendes Hobby), und jetzt habe ich wieder Ruhe, um es auf meinem Blog zu zeigen.

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Als ich im Tedox diesen Double Gauze fand (mit Pünktchen! wer kann dazu nein sagen?), musste ich einfach etwas davon mitnehmen und mir ein Oberteil nähen – nach einem schon mehrfach gezeigten Schnitt, der schnell geht und so locker sitzt, wie ich es mag. Wie schon früher erwähnt, liebe ich dieses Material. Es ist leicht und doch warm, liegt angenehm auf der Haut – und mich stört auch die etwas knittrige Optik nicht.

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Kombiniert habe ich das Oberteil mit einem Streifenrock aus einem Strickstoff. Über etwas verschlungene Pfade landete in meinem Nähzimmer ein Kleid aus dem Lidl-Ausverkauf. Es hatte kurze Ärmel (nicht so mein Ding) und eine Größe, die ich hoffentlich nicht erreichen werde, weil ich sonst alle meine sonstigen Sachen weggeben müsste. Aber die schwarz-weißen Streifen gefielen mir, deshalb habe ich kurzerhand einen ganz schlichten Rock daraus genäht und sogar den Reißverschluss des Kleides dafür verwendet. Die Strickjacke ist ein Kaufteil, aber wenn ich mal so einen kuschligen Fransenstrick finde, könnte ich mir auch vorstellen, mir etwas daraus zu nähen.

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Und um im Farbthema zu bleiben (und mich ein letztes Mal in Selmins 12 colours of handmade fashion einzureihen), zeige ich euch noch mein allerbequemstes Sweatshirt-Kleid. Die Taschen und der Kragen sind mit rotem Jersey gedoppelt, was immer ein wenig hervorblitzt und – wie ich meine – ganz cool aussieht. Den Schnitt habe ich mal wieder selbst gebastelt, indem ich ein vorhandenes Kleid kopiert habe.

Meine Söhne haben die Feiertage genutzt, um unser Esszimmer zeitweise in ein Fotostudio zu verwandeln, wo sie allerhand ausprobiert haben mit dem Kamerazubehör, das es zu Weihnachten gab. Es ging vor allem um Schatteneffekte, und dabei ist auch dieses Portrait von mir entstanden, das ich euch nicht vorenthalten möchte.

Portrait Jesko

Da habe ich das Kleid an, und auch wenn der Kragen leider meinen Hals nicht vollständig verbirgt, wirkt die rote Kante doch ganz effektvoll. Die Jungs waren immerhin ganz beeindruckt, dass ich das Kleid selbst genäht habe, was ein großes Kompliment ist. Und deshalb schicke ich es noch auf den letzten Drücker zum Me-Made-Mittwoch, wo schließlich nach den Lieblingsstücken des vergangenen Jahres gefragt wird – und wenn eine solche Wertschätzung ein Teil nicht zum Lieblingsstück macht, was dann?

 

 

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Autor: Ulla

Immer auf der Suche nach kreativen Ideen

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