Etwas Warmes braucht der Mensch

Keine Ahnung, ob ich schon vermisst wurde (so zentral bin ich ja nicht in der deutschen Nähblogger-Szene), aber in den letzten Wochen musste ich einfach andere Prioritäten setzen: Wir haben ein Haus gekauft, um uns auf unsere „alten Tage“ kleiner zu setzen, und gleichzeitig natürlich daran gearbeitet, unser jetziges Haus den potenziellen Käufern möglichst schön zu präsentieren. Da war keine Zeit für Nähprojekte, und die wird es auch bis Ende Februar nicht geben, wenn wir hoffentlich umgezogen und eingerichtet sind.

Aber der Strickkorb steht immer noch in nächster Nähe der Fernseh-Couch, und so ist wenigstens ein Pullover entstanden, den ich hier vorführen kann. Ich nenne ihn „die Glitzer-Heizung“.

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Das Material ist ein Gemisch aus gefühlt zwanzig verschiedenen Bestandteilen, einschließlich kleiner Pailletten, die beim Stricken völlig ohne Probleme mitlaufen. Da ich mich zwischen vielen schönen Farben mal wieder nicht entscheiden konnte, habe ich Marineblau, Petrolgrün, Weiß und Hellgrau gekauft und mich von den tollen Entwürfen von Isabell Krämer inspirieren lassen, z.B. Ravello:IMG_3675_medium

Hier noch mal eine Nahaufnahme. Der Pulli ist wirklich warm, leider aber (vielleicht wegen der Pailletten?!?) eine Spur kratzig, so dass man schon etwas drunterziehen muss, das ihn von der empfindlichen Haut am Hals fernhält.

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Ansonsten bin ich aber sehr zufrieden und werde mich damit bei den Linkpartys Me-Made-Mittwoch und sew lala sehen lassen. Allen LeserInnen wünsche ich ein gutes und erfolgreiches Jahr 2019 – und ab März bin ich dann hoffentlich mit neuen Modellen aus dem gerade entstehenden Nähkeller wieder mit dabei!

Gerade habe ich festgestellt, dass der Me-Made-Mittwoch nach unseren Lieblingsschnitten 2018 fragt (ich bin wirklich nicht mehr auf dem Laufenden …) Das wäre für mich eindeutig der Schnitt für das Raglankleid aus „Lust auf Handarbeiten“ 2/2017. Ich habe den für Kleider, Oberteile und Sweatshirts verarbeitet, deshalb hier nur einen Probeschluck aus der Bilderflut:

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Das reicht wohl als Anschauungsmaterial! Schau’n wir also mal, was 2019 bringt …

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Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus

Der lange warme Sommer – hier im Sauerland ist es immer noch ungewöhnlich mild – verschleiert die Tatsache, dass es bis Weihnachten nicht mehr lange hin ist (und deshalb mache ich hier im wahrsten Sinne des Wortes unverfroren Werbung für mein neu erschienenes Buch mit Weihnachtsgeschichten). Da stellt sich neben der Geschenkefrage natürlich immer auch das Thema „Was ziehe ich Weihnachten an?“

Was mir auffiel war, dass Samt offensichtlich eine Art Renaissance erlebt. Ich kann mich noch an die Begeisterung erinnern, die ich als Teenager für den damals so modernen Panne-Samt verspürte und die meine Mutter absolut nicht teilen konnte. Jetzt plötzlich entdecke ich nicht nur in vielen Online-Shops Kleidungsstücke aus Samt, sondern konnte auch einen Stoff in einem tollen metallischen Grauton günstig kaufen (Tedox, 8 €/m), um damit selbst mal zu experimentieren. Erst hatte ich einen Blouson geplant, aber dann ist es doch eine ganz schlichte Tunika geworden:

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Dazu sollte es eine schmale graue Hose geben, aber zu deren verkorkster Entstehungsgeschichte schreibe ich vielleicht ein anderes mal mehr. Ich hoffe einfach, dass ich dadurch nicht noch in meiner Hosen-Schneider-Phobie verstärkt worden bin, sondern bis zum Fest ein tragbares Teil auf die Reihe kriege.

Den Schnitt mit den überschnittenen Schultern habe ich vor geraumer Zeit selbst entwickelt und schon häufig verwendet, aber nach allem, was ich so im Netz sehe, könnte er einer „Frau Aiko“ sehr ähnlich sein.

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Der Stoff erfordert ja keinen großen Schnickschnack, sondern wirkt – wie ich zumindest finde – am besten mit einfachen Schnitten, die weich fallen, damit das Changieren der Farbe richtig zur Geltung kommt. Natürlich besteht er aus 100% Kunstfaser und war auch beim Zuschneiden ziemlich flutschig. Die Nähte habe ich alle mit der Overlock gemacht, und das hat super geklappt. Halsausschnitt und Säume habe ich dann mit einem Zickzackstich auf der Nähmaschine erledigt, auch das funktionierte bestens. Das Teil trägt sich super-angenehm und erzeugt auch keine statische Aufladung, so dass die Frisur nicht hinterher aussieht, als wäre man vom Blitz getroffen worden.

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Ursprünglich hatte ich vor, den Halsausschnitt mit Perlen aus meinem Fundus zu besticken, um dem Ganzen noch etwas mehr Glamour zu verleihen. Aber dann ist es doch bei diesem kleinen Stück geblieben, das man auch kaum wahrnimmt, denn ich hatte mir überlegt, dass ich vermutlich lieber eine auffällige Kette dazu tragen möchte und sich das gegenseitig eher stören würde.

So weit, so gut. Jetzt kann ich Weihnachten gelassen entgegenblicken, zumindest was das Outfit angeht (eine schwarze Hose besitze ich für den Fall, dass ich mich nicht an eine selbst genähte rantraue.) Sollte ich aber noch Samt in einer anderen Farbe finden (rot zum Beispiel oder smaragdgrün), ist nicht auszuschließen, dass ich mir davon noch ein Kleid nähe. Man muss ja auch an Silvester denken …

Damit lasse ich mich heute beim Me-Made-Mittwoch sehen und morgen bei Sew la la.

 

 

Thumbs up for refashion

Yes, I know, in my last post I announced that I didn’t have the time or resources to take part in this year’s Refashioners challenge, and yet here I am with something I’d like to present. Although I’m not quite sure that it will qualify as a true refashion because most of the materials are neither pre-used nor thrifted. But that’s up to Portia to decide.

Let’s start with my inspiration picture:

Kate Bosworth jacket

I’ve had this picture of Kate Bosworth in a cropped jacket on my pinterest board for quite a while. The original caption is in Russian so I have no idea whether it states the brand – if anyone knows more about the jacket, let me know!

When it turned out I’d have some free evenings to make something I started to think about the material to make it from. I searched our second-hand shop at the social centre hoping to find some jacket, coat or blouse that might be my starting point – but no such luck. So I turned to my own stash. First, I decided on the colors. Maybe you remember that song „Vincent“ by Don McLean where he sings „paint your palette blue and gray“ – that’s what I did. Blue is my favorite color, so of course a lot of my clothes are blue, with some gray thrown in. So I give you a collage of some self-made things in blue and gray:

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A blue jean skirt, a gray sweatshirt dress, a blue summer dress with a little sparkle, a striped skirt, and a blue sweatshirt. From all these garments, I still had some scraps left over, and I’d like to argue that in the spirit of sustainability, it makes more sense to use these scraps of fabric than buying ’new‘ things to refashion my jacket from, particularly since I would only need small parts and still have the larger portion left over. So look, Portia, there’s the dilemma.

The only truly second-hand items I had at hand were a blue-and-gray tea towel with a kind of snowflake pattern and my collection of ribbons and trims which I brought with me from the social centre when someone donated a box full of sewing-related stuff. (Unfortunately, nobody ever donates fabric – but maybe that’s better for me…)

Anyway, I got to work one evening and began to assemble a basic raglan shape out of all my scraps. I decided not to use too many ribbons because my jacket should be wearable and I don’t like things that are too bedazzled – I’m not even sure I’d wear Kate’s jacket because there’s so much lace on it. So, without much further ado, I give you my version:

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The front parts are made of said tea-towel, my dark jean scraps and a few pieces of trim. As closures, I used my last 6 pairs of black KamSnaps. Now let’s look at the back:

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Too bad I only realized I had used the wrong side of the tea towel for my back when I had already put everything together. So I didn’t unpick it but of course it shows at the side seams. Oh well. Here are the sleeves:

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Isn’t it strange how suddenly colors look different on pictures so that they no longer match? I swear it looked perfect when I sewed it together. And one more shot of one of those ‚design elements‘ which come in handy when you have to cover up where something didn’t quite work out:

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What I really like is that I was able to leave the selvedge of the placket open which I also did when I made a dress out of the fabric. It was just enough for both sides, and I love the effect.

So here you have it – one more „Thumbs up“ for my new jacket! If it doesn’t qualify for the challenge, it will hopefully at least serve as someone else’s inspiration. And in the end, that’s what this is all about.

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Diesen Post habe ich auch auf Sew la la verlinkt.

Inspired by …

„Inspired by“ ist dieses Jahr das Thema von Portias „Refashioners“-Projekt, bei dem es darum geht, Kleidungsstücke umzufunktionieren. Die früheren Aufträge bestanden darin, ein Herrenhemd, eine Jeans oder einen Anzug zu einem neuen tragbaren Kleidungsstück umzuändern, und letztes Jahr habe ich auch mit meinem Leinenkleid daran teilgenommen. Dieses Mal hat sie die Aufgabe umgedreht: lasst euch von etwas inspirieren und sucht dann die Second-Hand-Teile, mit denen ihr das für euch umsetzen könnt.

Meine Inspiration hatte ich schnell: einmal den „Land’s End“-Prospekt aufgeschlagen und dieses Jeanskleid gesehen. (Leider finde ich das noch motivierendere Prospektfoto nicht im Netz, und die Broschüre ist längst im Papiermüll gelandet, aber ich war einfach hin und weg.) Allerdings war mir schnell klar, dass dies nicht die ideale Vorgabe für das Projekt war; entweder müsste ich eine Art Patchwork aus vielen unterschiedlichen Jeansstücken machen oder mit ganz viel Glück ein riesiges Jeanskleid im Second-Hand finden. Um es kurz zu machen: zu ersterem hatte ich weder Lust (ich wollte halt ein ganz dunkles Kleid) noch Zeit, und letzteres hat auch nicht geklappt.

Also habe ich die „Refashioners Challenge“ für dieses Jahr gestrichen und mir stattdessen im Tedox noch zwei Meter des Jeans-Stretch-Stoffs gekauft, aus dem ich schon diesen Rock genäht habe, meinen treuen Raglanschnitt hervorgeholt und losgelegt.

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Wie immer ist das Problem bei so dunklen Materialien, dass man fast nichts im Detail erkennen kann. Immerhin seht ihr den Mittelstreifen – mir gefiel nämlich die Stoffkante so gut, dass ich sie sichtbar verarbeitet habe statt wie ursprünglich geplant eine klassische Mittelnaht zu machen und die dann mit kontrastierendem Garn abzusteppen. Hier seht ihr es noch mal genauer:

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Hier sieht der Stoff fast schwarz aus, tatsächlich ist es aber ein ganz tiefblauer Jeans. Weil er etwas fester ist als die bisher von mir verwendeten Kleider- und Jerseystoffe, mit denen ich diesen Schnitt genäht habe, stand er im Rücken ziemlich ab (der unerwünschte Zelt-Effekt), das war aber mit zwei Abnähern zwischen Schulterblatt und Hüfte rasch behoben.

Die einzige Schwierigkeit während des Nähens entstand am Halsausschnitt, als die Belege hinten und vorn nicht passten, aber da ich ja immer für die schnellste Lösung zu haben bin, habe ich dann stattdessen den Ausschnitt einfach mit blauem Schrägband versäubert. Hier seht ihr ihn noch mal ohne Schal und ohne mich drin, dafür aber so weit aufgehellt, dass man die Raglannähte erkennen kann:

IMG_3719und aus derselben Perspektive auch komplett:

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Ich hatte es inzwischen schon mehrmals an – der Stretchanteil macht es supergemütlich, und es ist weit genug, um zukünftig auch noch ein Longsleeve drunter zu tragen. (Sagt die bekennende Frostbeule, die im Büro immer 23° Arbeitstemperatur braucht.)

So habe ich einerseits die Chance verpasst, eine neue Nähmaschine zu gewinnen (die Aktion läuft zwar noch bis zum 31. Oktober, aber ich habe weder eine Idee noch das Zeitfenster zum Mitmachen), andererseits aber ein Kleid, das ich gern anziehe. Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach, heißt es doch, oder? Damit ziehe ich gern wieder zum Me-Made-Mittwoch, der heute praktischerweise auf den Feiertag fällt. Seid ihr auch da?

50 Shades of …

Ja, ich liebe Grau. Von Anthrazit bis zu ganz hellen Schattierungen. Grau kann elegant aussehen oder lässig, es passt zu knalligen Farben und zu Jeans, es sieht in Flanell ebenso gut aus wie als Kaschmirpulli … Ihr merkt, ich könnte geradezu in lyrische Gesänge ausbrechen.

Aber letzte Woche bin ich doch ins Nachdenken gekommen. Wenn man nämlich ein Reststück grauen mit Sternen bedruckten Sweatstoff ergattert, sich unbedingt am selben Abend noch ans Zuschneiden gibt, aus den Tiefen der Restekiste ein Stück schwarzen Sweat für die Rückenpasse ausgräbt, in Windeseile ein Oberteil nach dem schon zum Überdruss hier vorgestellten selbstgebastelten Schnitt mit den überschnittenen Schultern zusammenzimmert … nur um sich dann daran zu erinnern, dass man bereits ein ganz ähnliches Teil im Schrank hat, dann ist das wohl ein klassischer Fall von selektiver Wahrnehmung.

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Das ist also der vorhandene Pulli, aus der Vor-Blog-Phase und aus der Zeit, als ich noch keinen Overlocker hatte. Den Stoff habe ich über Amazon bestellt, das weiß ich noch, und das Lederstück am Auschnitt musste sein, weil ich versehentlich das Bündchen so angesetzt hatte, dass die Naht vorne war und verdeckt werden musste. Das ist ein Klassiker, den ich gern anziehe.

Warum habe ich keine Sekunde an ihn gedacht, als ich den hier nähen wollte?

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Genauer gesagt gibt es von dem Pulli kein Foto, denn quasi in dem Moment, als er fertig vor mir lag, wusste ich: „Sowas hast du schon. Zwar nicht mit Sternen, sondern mit Würfeln. Trotzdem – wie viele graue Sweatshirts mit schwarzen Motiven braucht der Mensch?“ Aber so ungefähr hat er auch ausgesehen, bevor ich das Vorderteil aufgeschnitten habe.

Denn Kreativität heißt ja, Lösungen zu finden, und deshalb ist nun aus dem Pullover eine Jacke geworden. Und zwar so:

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Zuerst habe ich die Kanten, die beim Aufschneiden des Vorderteils entstanden sind, mit einem Rest Jeansstoff eingefasst. Und weil ich immer noch genug von meinem grau karierten Band hatte, kam das dann auch noch drauf. (Beides stammt übrigens aus der Produktion von zwei Sommerröcken, hier und hier zu betrachten – klar, dass einer davon grau ist …)

Das Foto wird der Kombination nicht ganz gerecht, in Wirklichkeit passen die Grautöne wesentlich besser zusammen, wie man vielleicht hier erkennen kann.

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Noch ein paar KamSnaps aus dem Fundus eingesetzt, und ich habe ein weiteres brauchbares Kleidungsstück im Schrank und kann wieder zufrieden lachen. Ich weiß, planvolles Nähen ist was anderes. Macht aber nix. Ich lass mich trotzdem damit bei Du für dich am Donnerstag und bei Sew La La sehen und mach da die Graugans.

Der Alterspräsident

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So ganz genau kann ich gar nicht sagen, wie alt dieser Pullover ist, aber zwanzig Jahre sind es mindestens, und damit ist er wohl der Senior im Schrank. Weil ich immer noch mit schöner Regelmäßigkeit nach ihm greife, hat er doch mal verdient, hier vorgeführt zu werden. Das Material ist Baumwolle mit vermutlich ein bisschen Poly-Irgendwas, sonst hätte er nie und nimmer über diese lange Zeit seine Form behalten. Gekauft habe ich es übrigens bei Woolworth, als es den noch in unserem Städtchen gab, vermutlich für einen lächerlich niedrigen Preis.

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Wie man sieht, habe ich schon damals gern Krebsmaschen zum Einfassen von Halsausschnitten verwendet. Das Muster habe ich selbst ausgetüftelt: ich wollte unbedingt den Eindruck einer Web-Struktur erzeugen, dafür gibt es Quadrate (oder besser Rechtecke, denn die Quadratur habe ich nicht wirklich hingekriegt) in glatt rechts sowie in zwei Perlmustern, einmal eins-rechts-eins-links, einmal zwei-rechts-zwei-links. Wie man hier auch sieht.

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Was ich natürlich nicht bedacht hatte war, dass das Garn in sich schon etwas unruhig ist und man für so ein Muster besser ein ganz glattes, einfarbiges Material verwendet, damit es deutlicher rauskommt. Deshalb sind Ärmel und Rückenteil dann auch einfach mit Streifen in den drei Mustervarianten entstanden, weil ich keine Lust mehr zu der Zählerei hatte.

Niemals hätte ich erwartet, dass ich dieses Teil so lange haben werde. Zahllose Wäschen hat er schon überstanden, und dank seiner Farbe passt er sowohl zu Jeans als auch zu vielen anderen Hosen und Röcken, die ich habe. Und deshalb wird er es wohl auch noch eine Weile in meinem Schrank aushalten, hoffe ich. Vielleicht überlebt er mich sogar – wer weiß …

Noch lebe ich aber, und deshalb besuche ich mit meinem Oldie mal Sew la la und Du für dich am Donnerstag.

Kühle Fleckchen

Vermutlich zum letzten Mal in diesem Jahr zeige ich euch ein Sommershirt. Nicht, weil ich den Sommer für beendet erkläre (im Gegenteil, ich bin optimistisch und hoffe auf einen schönen September), aber weitere Shirts nähen werde ich wohl vorläufig nicht.

Voilà:

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Im Prinzip gehört das gar nicht hier hin, denn ich hatte das als Kaufshirt gesehen und mich in den Blauton und die unregelmäßigen Punkte verguckt. Und dann gab es das Ding nicht mehr in meiner Größe. Das zu kleine Shirt sah wie erwartet schrecklich aus, also hab ich tapfer die Größe 48/50 gekauft und mir daraus zuhause eine ganz andere Form zugeschnitten.

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In Kombination mit meiner gekauften Leinenhose schrammt es zwar haarscharf am Eindruck „Schlafanzug“ vorbei, aber was kümmert mich das, wenn mir einfach nur noch warm ist? Und das war es diesen Sommer ja reichlich.

Zum Schluss zeige ich euch noch einen Urlaubsschnappschuss. Bei einem kleinen Zwischenstopp in Tournus (Burgund) musste ich das einfach fotografieren:

Tournus

Es war zwar weit und breit kein Stoffgeschäft in Sicht, aber ich fühlte mich sehr verstanden ;o)

Gleichgesinnte mit ähnlichem Verständnis finden sich heute wieder beim Me-Made-Mittwoch, bei dem ich mich endlich auch mal wieder sehen lasse.